Neue Open-Air-Location am Donauufer

Der Verein Valyo (ein Kofferwort bestehend aus „város“ und folyó – Stadt und Fluss), der sich die Rehabilitierung und Verschönerung des Budapester Donauufers als Ziel gesetzt hat, bekommt erneut ein wunderbares Areal am Flussufer, um auch im Jahre 2018 aufregende und abwechslungsreiche Open-Air-Programme ins Leben rufen zu können – berichtet das Nachrichtenportal portfolio.hu.



Auf dem Gebiet südlich der Rákóczi-Brücke befindet sich eine durch den Verein betriebene, mobile Sauna und genau hier möchte man ab 1. Mai 2018 einen Erholungs- und Unterhaltungsbereich realisieren. Der Verein errichtet auf dem mehrere Tausend Quadratmeter großen Areal eine Schiffsanlegestelle mit Hilfe von staatlichen Mitteln. Der sog. Valyo Kikötő (Valyo Hafen) soll in der Sommersaison bis zu 500 Menschen Platz bieten. Kunstfestivals und kulturelle Veranstaltungen, diverse Workshops, Kinder-, Jugend- und Sportprogramme, sowie eine Sommeruniversität werden hier durchgeführt. Am Abend verwandelt sich der Ort in eine Unterhaltungsstätte mit Konzerten, Filmvorführungen, Theatervorstellungen und diversen Partys.

Der Valyo Verein ist seit nunmehr 7 Jahren aktiv an der Aufwertung und Verschönerung des Donauufers beteiligt. 2011 wurde z.B. in der Innenstadt das Ufer zu einem Lehrpfad umgestaltet, aber auch das an der Kettenbrücke verwirklichte Valyo!Part oder das Szabihíd Projekt auf der Szabadság-Brücke mit ihren zahlreichen kulturellen und künstlerischen Programmen konnte dank der Mitarbeit des Vereins realisiert werden. Das Ziel dieser und bevorstehender Projekte ist es, die bislang vernachlässigten öffentlichen Bereiche am Donauufer mit wenig Geld, dafür aber mit kreativen Ideen wieder erblühen zu lassen bzw. die allgemeine Aufmerksamkeit auf die zahlreichen Möglichkeiten am Donauufer zu lenken.

Mit der Entwicklung des Uferbereiches befasst sich neuerdings auch die Stadtverwaltung von Budapest, denn es wurden letzten Sommer Ausschreibungen für Entwicklungspläne zur Verschönerung der Uferbereiche veröffentlicht. So möchte man u.a. neben Renovierungs- und Entwicklungsarbeiten die Verkehrssituation an den Ufern passantenfreundlicher gestalten.

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