Budapest: Anzahl der freien Mietwohnungen um 12% gestiegen

In Budapest können Mieter aktuell aus 8.300 neuen Mietwohnungen wählen, denn laut Angaben des Immobilienportals ingatlan.com werden in der zweiten Julihälfte 12% mehr Wohnungen als im Jahr zuvor angeboten – berichtet die Nachrichtenagentur MTI.



László Balogh, leitender Wirtschaftsexperte des Internetportals ingatlan.com betonte, dass trotz des Angebotsanstiegs in bestimmten Bezirken der Hauptstadt auch die Preise stets ansteigen. Die Budapester Mietpreise bewegen sich im Schnitt bei monatlichen 150.000 Forint pro Wohnung, der Preis variiert natürlich nach Grundfläche und Bezirk.

Als Beispiel wurde erwähnt, dass die Preise bei Einzimmerwohnungen aus Backstein unter 40 m² um 9% gestiegen sind und aktuell bei 120.000 Forint liegen. Bei Plattenbauten ähnlicher Größe stieg der Preis sogar um 10% und bewegt sich demnach bei 110.000 Forint pro Monat.

Der teuerste Bezirk der Hauptstadt ist der V. Bezirk, wo man für Wohnungen unter 120 m² im Schnitt 248.000 Forint bezahlt. Dahingegen zahlt man in den günstigsten Bezirken (XXII. und XVII.) durchschnittlich 105.000 bzw. 110.000 Forint. Laut Angaben des Immobilienportals kosten Mietwohnungen in Städten wie Pécs, Debrecen oder Szeged 74-85.000 Forint, größere im Schnitt 100-106.000 Forint.

Balogh wies darauf hin, dass sich die Anzahl der freien Mietwohnungen landesweit um 9% erhöht hat und somit aktuell mehr als 13.000 freie Wohnungen zur Verfügung stehen. Der Grund für den Anstieg sei der Trend der letzten Jahre, Immobilien als Anlage zum Vermieten zu erwerben. Da die Kreditzinsen in letzter Zeit sehr attraktiv waren, haben Investoren beim Wohnungskauf/bau zugeschlagen und bringen die Wohnungen nun 1-2 Monate vor Studienbeginn vor allem in den Universitätsstädten auf den Markt.

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